Asus: Werbevideo des Eee Slate EP121 mit ArtRage als Malprogramm (Update)


Wer sich wundert, warum Windows-Tablets im Privateinsatz keine Megaseller sind, findet hier einen weiteren Beleg: Microsoft hat in seinem YouTube-Kanal WindowsVideos einen Werbespot von Asus veröffentlicht, in dem mit Eee Slate EP121 als Maltafel für Kinder geworben wird (siehe unten). Davon abgesehen, dass das Gerät für kleine Kinderhände eher zu groß und viel zu schwer ist (12-Zoll-Schirm und knapp 1,2 Kilo Gewicht) und der Tablet mit knapp 1000 Euro auch nicht zu den preiswerten Geräten gehört, führt das gezeigte Beispiel mit „Kindchen, mal‘ doch auf dem Tablet, dann bleiben auch die Wände daheim weiß“ ein wenig in die Irre.

Denn das gezeigte Malprogramm ArtRage liefern weder Microsoft mit Windows 7 noch Asus mit dem Eee Slate EP121 als vorinstallierte Software mit. ArtRage kostet je nach Version zwischen 16 und 70 Euro. Das Programm selbst ist ein durchaus gutes Beispiel für nützliche Stift- und Finger-Tablets und sehr zu empfehlen, da es zahlreiche Pinsel und Funktionen für Anfänger und Fortgeschrittene bietet. Zu den unterstützten Plattformen zählen neben Windows auch Mac OS X und iOS (für das iPad).

ArtRage lief auch auf dem Demogerät auf der CeBIT. Von mir darauf angesprochen, ob man es mit dem Eee Slate dazubekomme, meinte der Promoter nur etwas patzig, dass man das extra kaufen müsse. Schade, wer das Gerät später mal erwartungsvoll auspackt erlebt so unnötigerweise seine erste Enttäuschung. Wenn Microsoft und Asus ihren Job gut machen wollen, ist ein Programm wie ArtRage wenigstens in einer Demoversion vorinstalliert.

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Laut Kommentator Kai-Jürgen Lietz ist ArtRage doch vorinstalliert, weder Asus (hier die englische Produktseite) noch z.B. Amazon weisen darauf hin. Damit hat sich das mit der Irreführung erledigt, schwach bleibt, dass auf das Programm nicht hingewiesen wird.

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ArtRage statt Paint

Apple sichert sich Markenrechte für Fahrzeuge


Der Heise-Newsticker meldet heute in Berufung auf Patently Apple, dass Apple sich seine Marke für eine große Breite an Kategorien sichern will. Was aufhorchen lässt: Zu den Kategorien gehört auch  "Fahrzeuge, elektronische Komponenten für Autos". Ein Indiz mehr, dass eines der nächsten großen Vorhaben das iAuto, der iCar oder wie auch immer sein wird. Anzeichen dafür gibt es schon länger:

* Weithin bekannt ist der Wegfall des "Computer" im Firmennamen, der seit Anfang 2007 nur noch "Apple Inc." lautet.

* Spiegel Online berichtete im August 2007 über eine Kooperation mit VW: "Ein VW-Sprecher erklärte, Apple-Primus Steve Jobs und VW-Konzernchef Martin Winterkorn hätten sich vor wenigen Tagen zu konkreten Gesprächen in Kalifornien getroffen. Weitere Gespräche seien vereinbart worden."

* Ein paar Monate im Dezember später weiß Capital, dass die "Sondierungsgespräche" über eine Kooperation "ins Stocken geraten sei" und das nach Angaben "aus Unternehmenskreisen" das Projekt wackele. Auch andere Hersteller würden Gespräche führen.

* Die "Kleine Zeitung" aus Österreich berichtete im April 2010: "Autodesigner Julian Hönig, zuvor bei Audi und Lamborghini, wechselte zu Apple." Ebenso wie mehrere Spezialisten von Segway, Hersteller eines zweirädrigen, selbstbalancierenden Elektro-Rollers. Der Ex-BMW- und -VW-Chef Pietschenrieder wird mit den Worten zititert, dass Apple ein Auto nicht im Alleingang bauen könne und eine Kooperation benötige.

Allein um die iPhone, iPod und iPad in ein Fahrzeug zu integrieren, werden diese Leute wohl eher nicht benötigt.

Exklusiv: Paceblade bringt mit SlimBook D240 den „derzeit schnellsten“ Slate Tablet PC der Welt mit Core i7 – Premiere auf der CeBIT 2011 im März


Es gibt doch noch Weltpremieren in Hannover. Der auf Slates für den professionellen Einsatz spezialisierte Hersteller Paceblade Technology stellt auf der CeBIT in Hannover kommende Woche den nach eigenen Worten „derzeit schnellsten Tablet PC der Welt“ vor (Halle 19, Stand D14) . Das SlimBook D240 ist in der Maximalausstattung mit einem Core i7 640LM (2×2,13 GHz), 8 GB Arbeitsspeicher und schneller SSD ausgestattet, als Betriebssystem ist Windows 7 Professional (64-bit) vorinstalliert.

Der 12,1-Zoll-Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung hat eine WXGA-Auflösung mit 1280×800 Pixeln. Das Display unterstützt die Eingabe mit zunächst vier, „später mehr“ Fingern sowie mit einem Digitizer-Stift, der mitgeliefert wird.

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Optional soll es einen sonnenlichttauglichen Bildschirm geben. Zudem: „Kapazitative Displays sind für manche Anwendungsszenarien ebenso hinderlich wie Multitouch“, weiß Deutschland-Repräsentant Thomas Schippert (München) zu berichten und fährt fort: „Daher werden wir auch ein resistives Display anbieten.“

Wlan und Bluetooth sind standardmäßig vorhanden, Webcam und 3G-Modem sind optional. Das D240 passt in Dockingstationen der D200er-Serie, dann wird allerdings der Fingerabdrucksensor verdeckt. Anschlüsse sind für Slate-Verhältnisse reichlich vorhanden, neben LAN, Audio in/out auch 2xUSB und 1xeSATA sowie FireWire und DisplayPort.

Das D240 verfügt über zwei Wechselschächte mit jeweils einem 1880 mAh-Lithium-Ionen-Akku, sind beide eingesetzt, kommt das Gerät auf ein Gewicht von knapp unter 1,5 Kilo. Angaben zur Laufzeit macht Paceblade noch nicht, sie dürfte aber aufgrund der geringen Kapazität nicht über 5 Stunden liegen.

Das Preisniveau des D240 soll „ähnlich“ wie das des Vorgängers D220 sein, das bei ca. 3000 Euro liegt. Damit ist auch klar, dass es sich hier eher nicht um einen Sofatablet handelt, sondern um einen leistungsfähigen Slate für den geschäftlichen Einsatz.

PaceBlade Technology sowie der größte Teil der Mitarbeiter sind zum 1. Januar 2011 von der holländischen Xcellent ICT Groep übernommen worden. Die Tablets werden unter dem Dach der PaceBlade Technology Xcellent Mobility Solutions BV vertrieben.

Datenblatt

SlimBook D240 Specsheet GER 1.0

HP rudert zurück: WebOS für TouchPad, Smartphones und Drucker, "nicht das Ziel, Windows auf dem PC zu ersetzen."


In einem Interview mit der Financial Times Deutschland stellt HP klar: "Es ist nicht unser Ziel, Microsoft auf dem PC zu ersetzen", wird der HP-Manager Eric Cador auf dem Mobile World Congress zitiert. WebOS sei "in erster Linie ein Betriebssystem für die neuen Geräte. Smartphones und Tablets."

Damit rudert HP deutlich zurück, denn bei der Vorstellung des HP TouchPads, ein weitgehend als Imitat des ersten iPads entwickelter Tablet PC, hieß es noch, WebOS "nicht nur auf Smartphones, Finger-Tablets und Druckern, sondern auch auf PCs einzusetzen", dazu wurde mal eben in die Runde geworfen, dass HP mehrere Millionen PCs jährlich und so zu suggerieren versucht, es werde in Kürze eine entsprechend große Anzahl an WebOS-Geräten geben. Nun schreibt die FTD, "sei nicht dafür gedacht, die PC-Produkte von HP zu ersetzen – geschweige denn, die Partnerschaft mit Microsoft für PC-Betriebssysteme zu beenden". Angesichts der Beschränkung, die Cador jetzt verkündet hat, möchte ich mal behaupten, da wurde anfangs so herumposaunt, um Entwickler für WebOS als attraktive Plattform zu interessieren. Das geht schnell nach hinten los, wenn man solche Ankündigunen macht, müßte man bei HP eigentlich wissen. Das ganze Theater spricht nicht für WebOS, und im nachhinein wird das WeTab-Gefühl (hier, Ende erster Absatz) noch ein bißchen stärker.

Motorola Xoom: HD-Android-Slate mit 10-Zoll-Bildschirm auf der CeBIT erstmals in Deutschland zu sehen?


Eine offizielle Ankündigung oder inoffizielle Bestätigung habe ich nicht erhalten, aber aufgrund verschiedener Informationen lege ich mich jetzt mal fest: Auf der CeBIT Anfang März wird das Motorola Xoom, ein Slate-Tablet mit Android 3.0, auf den Motorola- und Telekom-Ständen erstmals in Deutschland zu sehen sein. Motorola stellt in der Tablet-Halle 19 aus, die Telekom wird in der Pressemitteilung von Motorola als einer der Launchpartner „in verschiedenen europäischen Märkten“ genannt, und es wäre sehr erstaundlich, das Gerät ausgesrechnet in Deutschland nicht zu verkaufen. Da der Verkauf bereits im April starten soll, wird es zudem höchste Zeit, es der breiteren Öffentlichkeit zu zeigen.

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Das Motorola Xoom zeichnet sich durch einen 10-Zoll-HD-Bildschirm mit einer Auflösung von 1280×800 Bildpunkten aus, verfügt über zwei Kameras, eine mit 5-Megapixel auf der Rückseite mit 720p-Videosupport sowie eine 2-Megapixel-Kamera auf der Bildschirmseite. Hinzu kommen die aus den Apple-Geräten bekannten Beigaben wir Gyroscope, Kompass, Beschleunigungssensor und Lichtsensor für die automatische Anpassung der Bildschirmhelligkeit. Ebenfalls dabei: ein Barometer.

Angetrieben wird das Finger-Tablet mit einem Zweikern-Prozessor von Nvidia (Tegra 2) mit je 1 GHz Taktfrequenz, laut Motorola für das „optimal Erlebnis von Android 3.0“, sprich Multi-Tasking (für Stift-Tablets mit Windows eine Selbstverständlichkeit). 

Android 3.0 soll für den Einsatz auf Finger-Tablets hin optimiert werden, es steckt noch in der Entwicklung, die Fertigstellung wird im Allgemeinen im April erwartet. Die Benutzeroberfläche wird mit Widgets aufgewertet, verschiedene Google-Dienste sind integriert, darunter Google Maps 5.0 mit „3D-Interaktion“.

Unklarheiten beseitigt hat jetzt Adobe hinsichtlich der offenbar nicht trivialen Implementierung des Flash Players. In seiner Pressemitteilung kündigte Motorola Flash noch an, doch neuere Meldungen stellen klar, dass Flash für alle Android 3.0-Geräte, so Adobe selbst, erst „ein paar Wochen später“ nachgeliefert werde. HP war bei seinem TouchPad-Launch bereits vorsichtig und sprach bei der Vorstellung des Slates von einer Beta-Flash-Version, die im Sommer ausgeliefert werde.

Falls sich der Wert in der Praxis bewahrheitet, kann Motorolas XOOM mit „bis zu 10 Stunden Videowiedergabe“ punkten (laut Pressemitteilung), zudem benötige das Gerät für das Aufladen nur die Hälfte der Zeit wie „andere Tablet“, womit das in dieser Hinsicht nicht gerade herausragende iPad gemeint ist.

Für das Xoom verspricht Motorola viel, nämlich eine „neue Art der mobilen Computererfahrung.“ Groß ist auch der Preis, er soll bei 700 Euro liegen. Das billigste iPad 1 kostet circa 500 Euro.

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Xoom auf der CeBIT

Stand Motorola, Halle 19, Deutsche Telekom Halle 4

Promovideo von Motorola

Geländeplan

CebitHalls2011

Technische Daten Motorola Xoom Tablet

Betriebssystem Android 3.0 (Codename “Honeycomb”, Honigwabe)

Prozessor Nvidia Tegra 2 mit 2x 1 GHz

Bildschirm 10,1-Zoll mit 1280×800-Auflösung

Arbeitsspeicher  1 GB

Massenspeicher 32 GB

Multimedia 2-Megapixel Frontkamera, 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite

Anschlüsse HDMI 1.4, Dock, USB 2.0

Kommunikation WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 2.1+EDR (inkl. A2DP), 3G (HSPA,HUPA)/EVDO optional

Batterie unklar, lt. Hersteller “bis zu 10 Stunden Videowiedergabe”

Gewicht 730 Gramm

Besonderheiten Gyroskop, elektronischer Kompass, Bewegunssensor, Lichtsensor

Zubehör Ladestationen mit und ohne Lautsprechern, Bluetooth-Tastatur mit “Spezialtasten” für Android, Taschen mit Aufstellfunktion

Unverbindliche Preisempfehlung 699 Euro

Zielgruppen Privatkunden

Produkt-Homepage US