Fujitsu veröffentlicht Spezifikationen für deutsches Lifebook T900


Fujitsu hat jetzt die deutschen Webseiten für das 13-Zoll-Convertible-Tablets Lifebook T900 freigeschaltet. Der Tablet PC dient aufgrund seiner Ausstattung bezüglich Rechenleistung und Innereien als vollwertiger Notebook-Ersatz. Als Nachfolger des T5010 wurde er auf der CES im Januar angekündigt, er soll in den nächsten Wochen verfügbar sein. Deutsche Preise sind noch nicht bekannt, auch wird das Gerät noch nicht in den deutschen Online-Shops gelistet.

So stehen vier Prozessoren vom einfachen Celeron P4500 (1,86 GHz) bis zum schnellen Core i7 620M (2,66 GHz) und bis zu 8 GB Arbeitsspeicher sowie Festplatten bis 500 GB (oder 128 GB SSD) zur Auswahl, ein schnelles UMTS-Modem mit 7,2 Mbit/s Downlink und 5,76 Mbit/s Uplink ist optional erhältlich.

Drei 13-Zoll-Displays (33,8 cm) stehen zur Verfügung, wer die Variante mit reiner Digitizer-Unterstützung (also keine Erkennung von Fingern) wählt, kann zwischen Hochglanz- und mattem Display wählen, das Multitouch/Digitizer Kombi-Display ist matt. Für alle drei verspricht Fujitsu “hervorragende Darstellungsqualität im Freien”).

Windows 7 Professional (64bit) ist vorinstalliert, eine DVD mit Windows XP Tablet PC Edition 2005 liegt bei.

Das Gerät wird auf der Cebit in Hannover erstmals in Deutschland gezeigt, und zwar in Halle 4 (Stand E20). Tablet-Profi.com bietet hier eine aktualisierte Liste der auf der Cebit zu ausgestellten Tablet PCs.

Fujitsu Lifebook T900 Convertible Tablet PC

Fujitsu Lifebook T900 Convertible Tablet PC

Datenblatt DE

Treiber für Windows XP, Windows Vista sowie Windows 7 sind bereits online erhältlich.

Treiber DE

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Toshiba: Derzeit weder Nachfolger noch Aktualisierung des Portégé M750 Convertible Tablets [U M780 kommt offenbar]


U Wurde ich von Toshiba belogen oder hatte mein Interview-Partner keine Ahnung? Wird geprüft. Engadget hat einen neuen Toshiba Tablet Portégé M780 entdeckt, mit Core i7-Prozessor: http://bit.ly/bSgrIL /U

Im Januar hat Intel die neuen leistungsfähigeren und stromsparenden Core i5/i7 CPUs und ihre Chipsätze vorgestellt, von Asus kommen die ersten Notebooks mit integriertem USB 3.0, Nvidia macht mit Optimus das reibungslose Umschalten zwischen Chipsatz- und diskreter Grafikkarte möglich, Multitouch wird Standard auf vielen neuen Tablets, stoßunempfindliche SSD-Festplatten sind eine teure Option geworden – doch in absehbarer Zeit wird Toshiba nichts davon seinen Tablet-Kunden bieten:

Zwar gehört Toshiba zu den Notebook-Herstellern, die bei Erscheinen von neuen Intel-CPUs in der Regel zeitnah zahlreiche neue Modellen im Consumer- und Business-Segment auf den Markt bringt, und der M400 war der erste Dual-Core-Tablet PC – doch inzwischen prescht Toshiba bei Tablets nicht mehr vor. Lediglich ein Modell steht in Deutschland zur Verfügung. Ein Gespräch mit dem Product und Business Development-Manager Ulrich Jäger sollte Aufschluss geben, was Toshiba derzeit plant, und das Ergebnis ist schlicht ernüchternd: Toshiba plant keine Aktualisierung des Portégé M750 Tablets und hat derzeit keinen Nachfolger in petto. Sprich: Konkurrenz bei Consumer-Tablets muss HP nicht fürchten (gerade ist der neue TouchSmart tm2 nach Europa gekommen), im Business-Bereich bleibt es beim M750, dem voll ausgestatteten Convertible-Modell, das aufgrund der Rechenleistung und Ausstattung als Notebook-Ersatz taugt. Das robuste 2-Kilo-Gerät verfügt über einen 12-Zoll-Dualtouch-Bildschirm (für die Eingabe mittels Digitizer-Stift oder alternativ eines einzelnen Fingers) und alle wesentlichen Kommunikationsmöglichkeiten (inklusive internem UMTS-Modem). Genaue Spezifikationen des Tablets am Ende des Beitrags.

Toshiba bleibt bei Business-Tablets

Zwar stelle man auch aufgrund des “Hypes” um das Apple iPad ein steigendes Interesse an Tablets im Allgemeinen fest, das habe aber, so Jäger, nicht zu einer “konkreten Nachfrage im Business-Bereich” geführt. Toshiba, erklärt Jäger, plane nicht, einen eigenen Slate-Tablet anzubieten ähnlich beispielsweise den Geräten von Motion Computing, Paceblade oder Fujitsu.

Auch werde man nicht wie HP mit seiner TouchSmart-Serie Consumer-Tablets anbieten (er bezieht sich hier ausdrücklich auf mobile Geräte, nicht auf die All-in-One-Kategorie). Vielmehr werde sich Toshiba weiterhin auf die “Nische in der Nische” mit einem vollwertigen Notebook-Ersatz konzentrieren, wie der Portégé M750 einer ist. Auch bei der Display-Größe werde sich nach dem heutigen Stand nichts ändern. Das 14-Zoll-Tablet (das Tecra M4) sei zwar vor mehreren Jahren mit großem Interesse von den Kunden empfangen worden, habe sich aber auf Dauer eine “nicht so hohe Akzeptanz” gefunden.

Surftablets für Consumer

Für Consumer auf dem Sofa daheim bietet Toshiba ein Surfgerät, das JournE touch, das die Japaner auf der letzten IFA vorgestellt haben und von dem gerade mehrere neue Videos auf YouTube eingestellt worden sind, wie über den Twitter-Account (s.u.) zu erfahren war. Diese Surfpads dürften angesichts von nur zwei Stunden Laufzeit für Video oder WiFi und 500 MHz-CPU kein Kassenschlager werden, gerade auch im Vergleich mit dem HP Slate, das mit Windows 7 laufen wird, während Toshiba nur das veraltete Windows CE mit Internet Explorer 6 bietet.

Preiswucher beendet

Einen sehr ärgerlichen Mangel hat Toshiba mittlerweile abgestellt: Vor wenigen Jahren waren noch sehr deutliche Preisunterschiede zwischen den US- und europäischen Preisen und sogar zwischen der Schweiz und Deutschland festzustellen. So kostete ein ähnlich ausgestattetes M400-Tablet in Deutschland 50% mehr als in der Schweiz, wie der Autor 2006 beim Test des Gerätes feststellen musste (hier der ausführliche Bericht im Notebookjournal). Ein Blick in die aktuellen Online-Preise zeigt hier eine weitgehende Angleichung.

Da es noch einige Zeit das einzige Tablet-Modell von Toshiba bleiben wird, listen wir hier die Spezifikationen des M750 einmal auf.

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Spezifikationen Portégé M750-112 und M750-136 (sie unterscheiden sich lediglich um 133 MHz Prozessorgeschwindigkeit)

Prozessor Intel Core 2 Duo P8600 (2x 2,4 GHz) oder P8700 (2x 2,53 GHz) – 25W-CPUs mit 3 MB L3 Cache, Support für x64 und VT-x-Virtualisierung, vorgestellt in Q3/Q4 2008

Arbeitsspeicher 2×2 GB RAM DDR 2 800 (Chipsatz GM45 Express unterstützt bis zu 1066 MHz)

Betriebssystem Windows Vista Business 32bit (Recovery von Festplatte, im US-Shop Windows 7) sowie Downgrade-DVD für Windows XP Tablet PC Edition

Bildschirm Blendfreier WXGA LED hintergrundbeleuchteter indoor/outdoor Widewinkel “Hochhelligkeits”bildschirm, Stift und Berührungsfunktion,
Auflösung: 1.280 x 800 Pixel

Grafik Intel GMA 4500 MHD

Festplatte 250 GB (5.400 U/min) SATA

Multimedia Dual-Layer-DVD-Laufwerk, 1,3 Megapixel Webkamera, 5-in-1 BridgeMedia Steckplatz (SDCards, Memory Stick, Memory Stick Pro, MultiMedia Card, xD-Picture Card)

Batterie LiIon “bis zu 5 Stunden Laufzeit”

Verbindungen Intel 5100 (WLAN 802.11 a/g/draft-N), Bluetooth 2.1, UMTS (HSDPA/HSUPA mit 7,2/2 Mbps), Gigabit LAN, analog-Modem

Anschlüsse 2xUSB, 1eSATA/USB, VGA, Kopfhörer, IEEE1394 (Firewire)

Gewicht ca. 2 kg

Besonderheiten Tastatur spritzwassergeschützt, Gehäuse stoß- und fallgeschützt, Ersatz-Stift mitgeliefert, USB/eSATA-Anschluss lädt angeschlossene Geräte bei ausgeschaltetem Tablet, Fingerabdruckleser

Vorteile des M750

voll ausgestatteter Notebook-Ersatz, integriertes schnelles 3G-Modem, robust

Nachteile

Noch kein vorinstalliertes kein Windows 7 (obwohl offiziell unterstützt), veraltete Prozessorarchitektur, kein USB 3.0, kein Multitouch, langsame Festplatte, keine optionale SSD, an der Gewichtobergrenze für Tablets

 

Produkthomepage Portégé M750 DE US

Datenblatt DE (PDF)

Treiber via Toshiba DE US

Liste der Toshiba-Laptops, die Windows 7 unterstützen DE USIm deutschen Dokument findet sich entgegen der US-Liste NICHT das Portégé M700 (Windows 7-Treiber dennoch verfügbar über diese Seite).

Toshiba auf Twitter Toshiba Multimedia, Toshiba Laptops US, Toshiba Japan (keine Tweets)

HP TX2500 jetzt in Deutschland lieferbar – als TX2550eg


Das bereits im Juni auf einer Pressekonferenz vorgestellte TX 2500-Tablet mit Dual-Touchscreen ist endlich in Deutschland erhältlich, allerdings nur in einer einzigen Variante mit dem Prozessor Turion X2 Ultra ZM-82 (2 x 2,20GHz). Die Modellbezeichnung lautet TX 2550eg. Der “Straßenpreis” der Online-Händler, die es als verfügbar markiert haben, liegt bei erfreulichen 940 bis 1000 Euro. Im HP-Shop liegt der Preis bei  999,- Euro. Damit bietet sich Käufern, die nicht mehr als 1000 Euro für einen Tablet PC ausgeben wollen, endlich eine Alternative zum Clevo-Tablet TN120R und dem HP-Vorgängermodell. Das Vista-SP1-Performance-Rating bei Vorführmodell im Juni (mit dem nicht bei AMD erhältlichen ZM-83 mit 2×2,3 GHz) lag bei 4.0 Punkten.

Etwas verwirrend für alle, die etwas genauer hinschauen: Es gibt eine riesige Anzahl von Modellvarianten (siehe hier), zudem hat HP in der Produktübersicht der Pavillon-Notebooks zwei Modelle gelistet, das TX2500 und das TX2600. Und in den Shops findet man derzeit aber nur ein TX2550 (siehe die Geihhals-Suche)

Weitere Informationen und Downloads

Produkthomepage Deutsch

Download Treiber (Modell TX2550eg) Deutsch

Insecure by design: Microsoft launches touch UI Origami 2.0 for Vista UMPCs and Tablet PCs – Touchoberfläche für Vista Origami 2.0 fertiggestellt für Tablet PCs und UMPCs


Microsoft has finally launched Origami 2.0, a UI enhancement for Vista computers that offers a central place for accessing some functions, informations and applications by convenient finger tips. One of the functions is insecure by design, see below.

Microsoft has posted some screenshots here for demonstration on the Origami homepage. You can find a January 2008 demo video on YouTube. Out of the box you get “Origami Central”, “Origami Now”, “Origami Picture Password” and “Touch settings”. Origami Central. [Update] James Kendrick has an 18 minute video review on his blog. Check it out! [Update end]

Origami Central is a bit like Media Center homepage, with access to the three classes of programs, Internet, (offers Browser and RSS feeds), Media (to open Music, Pictures or Videos) or Programs (which shows the apps you have in your Quick launch menu).

Origami Now sits at top of your display as a small stripe and opens a gadget central, e.g. with pre configured Seattle wheather infos or a clock.

Picture Password requires you to have set a user account password. Then you can login by clicking some symbols on a page instead of typing a password with an onscreen keyboard. Microsoft recommends to set at least six targets and says that there is a maximum of eight. You can choose between four sample pictures (underwater, bees, Käfer or animals) and set a sequence of items. In the future, when you login, you tap on your account name and the picture appears instead of the passphrase bar. If you close the picture by pressing X.

Insecure by design: Although you set Vista security that you must have a complex password, Picture Password allows you to tab only ONE item on the picture as your password. Very bad for corporate users, so we cannot recommend enabling this feature in corporate environments.

So, this feature looks nice, but it is insecure by design and as most Tablet PCs and UMPCs have fingerprint readers. When you install Origami 2.0 you should choose to a customized setup (not “complete”) and uncheck Picture password.

You should have a touch enabled PC with Windows Vista, installation is blocked on Windows XP Tablet OS. Good news: The device doesn’t have to be a UMPC. For example, I was able to install the 2.0 package on a Fujitsu (Siemens) P1620 with Vista SP1 and have the full functionality.

OS language and Origami language must match, the download page says. Offered languages are Chinese (Continental and Taiwan), German, English, French, Italian, Japanese, Korean and Spanish.

I recommend you give it a try. Home users may also check the picture password function.

GERMAN DEUTSCH

Am Wochenende hat Microsoft nach langer Entwicklungszeit (die erste öffentliche Vorführung war auf der Comdex vor über fünf Monaten) Origami 2.0 als Download bereitgestellt (Links s.u.), leider mit einer sehr bedenklichen Sicherheitslücke.

Das Add-on für Vista-Rechner soll die Touch-Bedienung von Windows mit einer zusätzlichen Benutzeroberfläche vereinfachen. Ähnlich wie der TouchSmart von HP werden mehrere Programme, Informationen und Funktionen in eine neue Benutzeroberfläche integriert. Zudem ist in dem Paket ein “Bild-Kennwort” enthalten, das aber aus Sicherheitsgründen nicht in jedem Fall zu empfehlen ist.

Zum einen bietet Origami Central einen aufgeräumten Vollbildschirm-Desktopersatz für den schnellen Zugriff auf die drei vorgegebenen Kategorien Interne, Media und Programme, in denen sich der Browser, Musikalben und einzelen Anwendungen sammeln. Einen Überblick bietet die Screenshot-Galerie auf der englischen Origami-Homepage, die deutsche Seite ist bisher noch nicht aktualisiert worden. [Update] James Kendrick hat auf seinem Blog ein 18minütiges Video-Review veröffentlicht. Anschauen! [Update Ende]

UNSICHER BY DESIGN: Das Origami-Bildkennwort ist eigentlich eine sehr schöne Idee. Man tippt auf einem Bild einzelne Gegenstände (vorgegeben sind vier Bilder mit Tieren, Bienen, Käfern und verschiedenen Gegenständen) in einer bestimmten Reihenfolge an, um sich an seinem Rechner einzuloggen. Ist Vista in den Sicherheitsrichtlinien so konfiguriert, dass nur komplexe Passwörter erlaubt sind, gestattet Foto-Passwort dennoch die Auswahl von nur einem einzigen Gegenstand, um den Zugriff auf den Rechner zu gestatten. Daher muss von dieser Funktion in Firmenumgebungen dringend abgeraten werden.

Schön, dass die Installation auch auf einem normalen Tablet PC möglich ist, wir haben es erfolgreich auf einem Mini-Tablet P1620 von Fujitsu Siemens geschafft. Das Setup bricht lediglich auf Windows XP ab, da Vista zu den Systemvoraussetzungen gehört. Die Touch- oder Tabletfunktion wird nur als optionale Voraussetzung genannt, so dass man Origami auf jedem normalen Vista PC einsetzen können müsste (außer Starter und Home Basic). Einfach mal ausprobieren.

Downloads and links

Origami 2.0 US German (Download requires WGA check), other languages like Chinese, Spanish, French are also available, just change the language settings.

Attention, if you install Origami 2.0 and want to use it on a Vista machine WITHOUT Vista SP1 you should install Vista update 932406. It is included in SP1, if you have Vista SP1, you don’t need to install it.

Origami Homepage US German (attention, German site at the moment still links to old Origami download).

Driver chaos on Wacom websites – Treiberchaos bei Wacom


English – Driver chaos on Wacom websites

Don’t trust Wacom if they say there is no new driver for you Tablet PC. Don’t trust their website if you think you’ve found it. Depending which site your are searching on and which OS you are looking for you get the wrong answer. Here you go, my odyssee:

Visit Wacom Americas English, the latest driver you get when looking for „Product Tablet PC“ – OS XP or Vista is 5.05-7 from January. Nice, you get the same driver no matter if you look for XP or Vista. But wait, there is a European Wacom website -and we have a newer driver there.

Goto the Wacom Europe, choose German (or English), Download, Driver, choose Tablet PC as your product. You loose if you say XP Tablet PC Edition (a choice that is not avialable on the US site): you’re offered an old driver from back in 2006. But if you say Vista or XP or Windows 2000 (sic!) is your OS you get driver 5.08-2a RC from April 2008.

So, you are looking for a Wacom driver for your XP Tablet PC? Goto Europe, but choose XP, not Tablet PC. Sounds great? Wait, there is even more. The FTP-Server has ANOTHER driver in the 508 folder, 5.08-6 from beginning of May. And that one is not on the US nor the European websites (as far as I know). And it’s only on the US FTP server, not the European one. Aren’t Tablet PCs the same everywhere?

BTW, the benefits of the driver 5.08-2a RC „among smaller bug fixes and improvements“ are, according to Wacom: Tablet sometimes lost the driver, better zooming with Painter Essentials 4.

[Update]

The May driver 5.08-6 does not work on my Tablet (HP TC4400). „No supported tablet device found“…

Deutsch – Treiber-Chaos bei Wacom

Die meisten Tablet PCs sind mit der Stifttechnologie von Wacom ausgestattet. Wer seine Treiber vom Hersteller bezieht, bekommt meistens nicht mit, wenn Wacom die Treiber aktualisiert und neue Features hinzufügt oder für besser Kompatibilität mit neuen Anwendungen oder Betriebssystemen herstellt.

Allerdings macht es Wacom den Tablet-PC-Nutzern nicht gerade einfach. Zum einen können sie keinen RSS-Feed der Treiberseiten abonnieren, mit dem sie Updates einfach finden können. Und richtig chaotisch wird es bei den Treibern selbst. Wer nach XP-Treibern für seinen Tablet PC sucht, bekommt womöglich nur Uralt-Versionen angeboten.

Ein Beispiel von heute: Suche auf der deutsch– oder englischsprachigen Seite nach Tablet PC -> XP Tablet PC Edition führt zu Treiber 4.97-6 vom Herbst 2006. Suche ich aber nach Tablet PC -> Windows 2000(sic!)/XP oder Vista erhalte ich die Version 5.08-2a RC von Ende April 2008.

Ähnlich merkwürdig geht es auf den nordamerikanischen Wacom-Seiten zu: Auf der Download-Seite Tablet PC und Windows XP oder Windows Vista (XP Tablet Edition wird hier nicht separat angezeigt) auswählen und das Ergebnis ist ein Treiber 5.05-7 von Januar 2008. Dort ist die neueste Version also noch gar nicht angekommen… Die neueste? Oh, halt, auf dem FTP-Server liegt ja noch was aktuelleres, die 5.08-6. Aber natürlich nicht auf dem europäischen, sondern auf dem Server, auf den von den US-Seiten aus verlinkt wird… Chaos pur. Sind Tablet PCs nicht überall gleich?

[Update]

Der Mai-Treiber 5.08-6 funktioniert auf meinem Tablet PC (HP TC4400) nicht, „keine unterstützte Hardware gefunden“…

Download Wacom-Treiber

Europe (choose Download(s) – Driver/Treiber)

Americas (choose Downloads)

FTP-Server Europe or US (you may find newer files there)