Panasonics neues ToughBook im Retro-Stil: Robuster Thick and Light Core i5 Convertible CF-C1 ab Sommer mit Multi-touch – Hands-on auf der CeBIT


Panasonic hat in diesem Jahr erstmals nicht auf der CeBIT ausgestellt, wollte die Messe aber nutzen, um Journalisten einen Prototypen des im Sommer erhältlichen nächsten ToughBooks zu zeigen: Der Convertible Tablet PC Panasonic ToughBook CF-C1 verfügt über einen hellen und matten 12-Zoll-Bildschirm, wiegt trotz zweier Batterien und Gehäuseverstärkung deutlich unter zwei Kilo und wird von einem Doppelkernprozessor der neuesten Generation angetrieben, dem Intel Core i5. Die Multitouch-Eingabe erkennt zwei Finger.

Verfügbar ab Sommer, geringe Auswahlmöglichkeiten

Das CF-C1 ist mit Anfang März recht früh angekündigt worden, es soll in der Digitizer/Multitouch-Ausführung ab Juli (ca. 2000 Euro) und mit resistivem Bildschirm ab September (ca. 1800 Euro) erhältlich sein. Ein Panansonic-Partner hat sich Tablet-profi.com verwundert über die Launch-Daten gezeigt, da man ihm ursprünglich einen Termin nahe Weihnachten angekündigt hatte. Möglicherweise haben die Ankündigungen von neuen Core i5/i7-Tablets von Toshiba (M780 in den USA), HP (2740p ab April) und Lenovo (X201t ab April) hier eine Rolle gespielt.

Die Konfigurationsmöglichkeiten werden recht übersichtlich sein, man kann ein 3G-Modem als Option wählen, der Prozessor ist festgelegt: Das CF-C1 ist nur mit Intel Core i5 520M (2.40 GHz) erhältlich, eine leistungsstarke und energiesparende CPU, stark genug, um ohne zusätzlichen Desktop-Rechner auszukommen, sofern einem die mäßige 3D-Leistung der internen Intel-Grafik genügt. Der Windows-Leistungsindex liegt bei 3,5.

Neue Gerätekategorie: Thick and Light

Tablet-profi.com hatte die Gelegenheit, sich das Gerät über eine Stunde näher in Augeschein zu nehmen und mit Stephen Yeo auf der CeBIT in Hannover zusammenzusitzen. Panasonics “European Marketing Director” betonte, dass es sich um einen „von Hand gefertigten Prototyp“ handelte. Mein allererster Eindruck, als ich das Gerät in der Hand hielt: Wow, ja, das ist in der Tat leicht, insbesondere angesichts der Größe und des Aussehens. Vielleicht hat Panasonic da eine neue Kategorie eingeführt: Retro-Stil anno 1999 mit einem Thick-and-Light-Design.

Das Gerät ist sehr leicht für einen 12-Zoll-Rechner und ist leicht zu halten dank der Gummischlaufe an der Unterseite. Auch nach einer Stunde im Betrieb ohne sonderliche CPU-Beanspruchung (ein typisches Szenario für die reine Dateneingabe) blieb das Gehäuse an der Ober- wie Unterseite sehr kühl. Sehr gut gemacht.

Stabile Drehgelenke

Ein weiteres gutes und nützliches Detail: Der Bildschirm wird über drei Gelenke bewegt. Eines in der Mitte ermöglicht ausschließlich die Rechts- oder Links-Rotation, zwei weitere in einem Wulst gestatten das Auf- und Zuklappen. Das erste Gelenk kann vom Nutzer blockiert werden, so dass sich laut Panasonic die Wirkkräfte beim Vor- und Zuklappen nicht auf das mittige Drehgelenk fokussieren. Bisher schon zeichnen sich Panasonic ToughBooks durch gute Haltbarkeit aus, wie der erwähnte Panasonic-Partner seine Entscheidung für die ToughBooks begründete. Durch diese Maßnahmen dürfte sich die Stabilität und Langlebigkeit weiter verbessern.

Nachteile

Ein paar Auffälligkeiten wollen wir dem Prototyp-Status zuschreiben und daher nicht näher auf sie eingehen (Gehäuse-Anmutung, Keyboard, Touchscreen-Funktionalität, Bildschirm-Blickwinkel), das wäre unfair.

Das runde Touchpad ist in meinen Augen immer umstritten gewesen, Panasonic preist die Funktion des Ringes als Scrollrad. Mein Problem mit dem Touchpad: Es ist so klein, das man den Mauszeiger man nicht mit einer einzigen Bewegung von einer in die anderen Ecke befördern kann.

Interessanterweise wird in der Panasonic-Pressemitteilung behauptet, das CF-C1 sehe “klasse” aus und werde “so in imagebewussten Zielgruppen wie der Mode- und Kosmetikbranche oder großen Nahrungsmittelkonzernen sehr gut ankommen.” Tja, da Geschmäcker verschieden sind, will ich das nicht weiter kommentieren und zeige einfach ein paar Fotos, die ich von dem Gerät gemacht habe:

ToughBookCF-C1_Back  toughBookCF-C1_HingeUnlocked ToughBookCF-C1_LeftSide toughBookCF-C1_top

Die Fotos sind von 2010, nicht von 1999 (OK, das könnte ein Kommentar sein).

Der Hauptgrund für das dicke Ende sind die Schachtel-artigen Batterie- und Festplattenschächte an der Rückseite sowie die beiden Füße an der Unterseite:

toughBookCF-C1_Battery_Strap

Weitere Auffälligkeiten: Der Prototyp-Digitizer verfügt nicht über die Radiergummi-Funktion, macht einen billigen Eindruck und ist eines 2000-Euro-Gerätes unwürdig. Das wird sich hoffentlich bis zur Serienproduktion ändern. Die meisten Notebook-Firmen mit Ruggedized-Modellen halten sich immer zugute, dass ihre robusten Geräte einen Fall aus einer Höhe von 76 Zentimetern unbeschadet überleben. Warum aber sollte man sich immer erst herunterbeugen, bevor man seinen Rechner fallen lässt? Also: 76 Zentimeter sind nicht genug.

Den Markt vergrößern

Panasonic ist sich klar, dass der Business-Tablet-Markt eine Nische ist. Man möchte ihn vergrößern, um weiteres Wachstum zu sichern.

Vorteile geringes Gewicht, Stabilität, zwei Batterieschächte für den Austausch im laufenden Betrieb, lange Laufzeit, kühles Gehäuse, Druckresistenz bis 100 Kilo, spritzwassergeschützte Tastatur.

Nachteile Festplatte in ihrem Käfig gefangen, kleines Touchpad, neue Dockingstation erforderlich, dick, kein USB 3.0, keine SSD-Option

Spezifikationen

toughBookCF-C1_DevMan

Prozessor Intel Core i5 520M (2.40 GHz, mit Turbo Boost bis zu 2.93 GHz)

Betriebssystem Windows 7 Professional 32 bit (Downgrade XP 2005 Tablet PC Edition)

Chipsatz Intel QM57

RAM 2 Gig DDR 3 PC3-6400 (bis zu 8 GB mittels zwei frei zugänglichen Schächten)

Festplatte 250 GB SATA, keine SSD-Option

Bildschirm 12.1’’ (1280×800 Pixel), hell (350 cd/m2), kapazitives Display für zwei-Finger- und Digitizer-Eingabe (ab Juli für 2000 Euro) oder resistiver Bidlschirm mit Zweifinger-Eingabe (ab September für 1800 Euro)

Verbindungen 56k Modem, WLAN 802.11a/b/g/n, Bluetooth 2.1, Gigabit LAN, 3G (optional)

Multimedia optionale Webcam, Schacht für SDcards

Batterie 2x 43 Wh LiOn für “bis zu 10 Stunden” Akkulaufzeit (bei abgedunkeltem Bildschirm), in zwei separaten Schächten an der Gehäuserückseite

Anschlüsse: 3x USB 2.0, VGA, Audio in/out

Gewicht 1,46 kg (eine Batterie) 1,69 kg (beide Batterien eingesetzt)

Besonderheiten: dick und leicht, Schalter für WLAN

Ein weiteres gutes Hands-On mit Video auf Golem.de

ToughBook-Homepage DE UK

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Panasonic introduces thick and light Core i5 ToughBook CF-C1 with Multi-touch option – hands on at CeBIT


Panasonic isn’t exhibiting at Cebit fair for the first time for years but wanted to show something new and just announced: The thick and lightest ruggedized convertible Tablet PC ToughBook CF-C1 with bright non glare 12 inch screen and a weight of only 1.46 kilo with one, 1.69 kilo with two batteries, giving claimed 5 to 10 hours of battery life.

The C1 has been announced very early, it will be released in July and September and cost about 2500 US-$ or 1800-2200 Euro, depending on the screen and chosen input technology.

3G modem is an option, CPU is not, the C1 will be offered with a fast and power saving Core i5 520M (2.40 GHz with Turbo Boost up to 2.93 GHz). Powerful enough that you normally would not need another desktop PC. Windows 7 performance rating is 3.6. Touch input supports two fingers.

Tablet-profi.com had the opportunity to sit together with Stephen Yeo at Cebit in Hannover this week. Panasonic’s European Marketing Director put a “hand made prototype” on the table. First thing me thought: Wow, yes, indeed very light given the size and appearance. Perhaps this is a new category: thick and light, very light and comfortable to hold thanks to a ribbon stripe. After an hour of little work the CPU had to do (typical scenario for data input) the case was still very cool, on top where your palm sits when typing as well on the bottom where you hold the ToughBook when entering data on the go. Very well done.

toughBookCF-C1_Battery_Strap

Another nice and useful detail regarding durability and stability: There are two hinges, one for turning the display up and down, the other one enabling rotation. The latter may be manually locked by the user. Advantage according to Panasonic: There is a much better pressure distribution when you move the display back and forth, the hinges last longer.

toughBookCF-C1_HingeUnlocked

There were some drawbacks due to the prototype state so that there is no need to dig deeper (case fit and finish, non final keyboard, touch screen responsiveness, view angle) or to comment as that would be unfair.

The round touchpad has always been disputed, my issue is that it is small: with default mouse settings you cannot move the pointer from the right to the left side of the display with just one swipe.

Interestingly in the press release Panasonic claims the thick convertible to “look great”. While we will not comment on this we recommend to take a look at the pictures we took. The two main thickeners are the two pedestals and the batteries.

ToughBook CF-C1 top view 

ToughBook CF-C1 Back view battery and HD slots toughBook CF-C1 Bottom and front ToughBook CF-C1 left side

Pictures from 2010, not 1999 (OK, you might take that as a comment).

The digitizer looks and feels cheap, this will hopefully change until mass production. Some ruggedized notebook companies always claim their devices would survive when dropped from a height of 76 cm. We’re not sure why we would always bend before we drop something. For future models we’d wish: 76 cm is not enough.

Enhancing the market

Panasonic is aware that convertible Business Tablet PCs are a niche market. But they want to enhance the market to assure growth (as prices are going down due to competition and indirect influence from the netbook market).

Advantages: Stability, two battery slots for “hot swap”, case not getting warm, low noise, endures pressure of 100 kilo , spill protected keyboard

Disadvantages: Cannot free HD from cage without loosing guarantee, little touchpad, new docking stations, thickness, no USB 3.0.

Specifications

CPU Intel Core i5 520M (2.40 GHz with Turbo Boost up to 2.93 GHz)

RAM 2 Gig + 1 free accessible slot

HD 250 GB

Display 12.1’’ (1280×800 pixel), bright (350 cd/m2), capacitive screen for finger and digitizer input (available in July for 2000 Euro) or with resistive touch (available in September for 1800 Euro)

Connectivity 56k modem, WLAN 802.11n, Bluetooth 2.1, Gigabit LAN, 3G (optional)

Multimedia optional webcam, slot for SDcards

Battery 2x 43 Wh LiOn for “up to 10 hours” with separate slots for same time use and hot swap

Ports: 3x USB 2.0, VGA, Audio in/out

Special: Switch for WLAN on/off

You can find a good German hands-on here at Golem.de.

Core i5/i7 Convertible Tablet from HP – EliteBook 2740p available in April in US and end of April in Europe


HP might be first to bring the Core i5/i7 CPUs to the Tablet PCs. Next Business Tablet HP EliteBook 2740p will be powered by latest Intel Arrandale CPUs and offers a 12.1’’ non glare display, dual touch and multitouch capabilities (digitizer pen and multiple finger touch). It will be available beginning end of April in Germany, around end of March in US. Engadget has the pictures.

The successor of EliteBook 2730p comes with a high quality “LongLife” battery which allows up to 1000 charges with minimal capacity reduction, along with 3 years of guarantee (Thank you Apple for leading here).

Unfortunately new docking stations are be needed, adding a display port while the Convertible comes with VGA.

Availability in Germany is set for end of April. Prices have not yet been announced.

More specs as soon they are known. Due to being a no  show at CeBIT fair, you will not to be able to see the new device in Hannover this week (see my list of Tablets at CeBIT here).

Competing devices with Core i7 CPUs will be Lenovo’s ThinkPad X201t (12.1 inch Convertible) and Fujitsu’s LifeBook T900, both yet with unknown availability. Meanwhile, Toshiba’s Core i7 Tablet PC, Portégé M780 will NOT come to Germany, Toshiba confirmed to me.

Specifications

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